Außenanlagen des AWA-Verwaltungsgebäudes in Weisweiler


Gestaltungsplanung

Projektdaten
Auftraggeber: Abfallwirtschaft Kreis und Stadt Aachen GmbH
Baukosten: 280.000 €
Planung: 1999
Ausführung: 2000
Pflege: 2000-2002
ausführende Firma: Fa. Weinberg, Aldenhoven
Gebäudearchitektur: TilkeGmbH, Aachen
Diashow - ein Jahr nach Fertigstellung (2001) Diashow - zwei Jahre nach Fertigstellung (2002)
 

Die Abfallwirtschaft Kreis und Stadt Aachen (AWA) GmbH hat in unmittelbarer Nähe zu ihren Entsorgungsanlagen (Deponie Warden, Müllverbrennungsanlage Weisweiler, Deponiestandort Aachen II in Fronhoven/Neu-Lohn) ein Verwaltungsgebäude errichtet. Das Gebäude liegt im unmittelbaren Umfeld der Müllverbrennungsanlage sowie des Braunkohlenkraftwerkes Weisweiler.

Verwaltungsgebäude (Stand 03/2002)

An die Planung wurden folgende Anforderungen gestellt:

  • Stellplätze für ca. 55 PKW, erweiterbar auf 90 PKW
  • Sichtschutz gegenüber dem sich südwestlich anschließenden Braunkohlenbunker (Staubemissionen)
  • Einbindung der vorhandenen baulichen Anlagen in das Gesamtkonzept
  • Teilbegrünung der Fassaden
  • kostengünstige Ausführung
Entwurf

Die ausgewählten Materialien sind so einfach wie möglich gehalten. Dadurch kommen sie meistens ohne weitere Pflege (z.B. Anstriche o.ä.) aus Ausnahmen bilden als Kontrast hierzu die Sonderelemente (Sonderelemente wie Fahrradhalter, Treppengeländer, Beleuchtungsanlagen und Infosäule). Im Bereich der Außenanlagen kommen zur Anwendung:

  • Asphaltbelag für die Fahrbahndecken
  • Natursteinsplitt für die Stellplatzflächen
  • Betonpflaster und -blockstufen für Fußwege und Treppen (ohne Naturstein-vorsatz)
Eingangsbereich

Der Eingangsbereich wird repräsentativ mit einem kleinen Vorplatz aus Natursteinpflaster und einer Sitzmöglichkeit gestaltet.

Alle Informationssysteme sind in einer Edelstahlsäule untergebracht worden: Briefkasten, Sprechanlage und ein Kartenlesegerät, das automatisch die Eingangstür entriegelt.

Vom Eingangsbereich führt eine Treppe zum 3 m tiefer gelegenen PKW-Stellplatzbereich.

Infosäule Planung / Ausführung Pflasterdetail im Eingangsbereich

Parkplatzbereich

Der Parklatz besteht aus einer kostengünstigen Splittdecke, die Stellplätze selbst werden durch halbrunde Bordsteine markiert. Sie verhindern gleichzeitig das Überfahren der sich anschließenden bodendeckenden Pflanzung. Niederschlagswasser versickert in die Schotterflächen, überschüssiges Wasser gelangt über offene Mulden zu größeren Versickerungsgräben und -becken.

Treppenanlage



 
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