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Im Bereich des wiedernutzbargemachten Braunkohlentagebaus Zukunft-West befindet sich die aufgelassene Hausmülldeponie Dürwiß. Seit 1979 wird die Deponie nicht mehr beschickt, hier hat sich im Bereich der Deponierungsfläche eine spontane Wildkräuter- und Gehölzvegetation entwickelt. Nach der Herstellung eines ordnungsgemäßen Abschlusses der Deponie kann diese in die Nachsorge übergehen. Aufgrund des Verlustes des sich zwischenzeitlich eingestellten Vegetationsbestandes stellt die Herstellung der Oberflächenabdichtung der Deponie einen Eingriff in Natur und Landschaft dar. |
| Zustand vor der Rekultivierung (1992) | |
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Die Deponie besteht aus einer relativ ebenen Deponieoberfläche, die von einem ca. 3 m hohen, bewaldeten Erdwall umgrenzt wird. Im Bereich der Deponieoberfläche hat sich auf dem offenliegenden Müll durch Laubeintrag teilweise eine dünne humose Schicht gebildet, auf dem sich im Laufe der letzten 20 Jahre eine Strauchschicht aus Holunder und Brombeere einschließlich einer Krautschicht entwickelt hat. Der Flächenanteil der Strauchflächen beträgt nach Auswertung der Luftbildkarte ca. 45 % der Krautschicht ca. 55 %. Dieser Bestand wurde im Frühling 1999 entfernt. |
| Bestands- und Konfliktplan | |
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Anhand der Luftbildaufnahme aus 1992 wurde dieser Bestand ermittelt und im Bestands- und Konfliktplan nachrichtlich dargestellt. Durch den weitgehenden Schutz des bewaldeten Ringwalles kann die optische Wirkung zur Umgebung hin erhalten werden. Die Verluste der Vegetation innerhalb des Walles treten dadurch optisch nur unerheblich in Erscheinung. |
| Oberflächenmodellierung | |
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Ziel der Gestaltungsplanung ist die Wiederherstellung der Vegetationssituation vor dem Eingriff. Es sind somit ca. 45 % der Fläche mit Sträuchern zu bepflanzen, die übrige Fläche wird als Wildkrautfläche angelegt. Um den Sträuchern ausreichende Wuchsbedingungen zu gewährleisten, wird im Bereich der Strauchflächen eine 2,7 m starke Unterbodenschicht zuzüglich einer 0,3 m starken Oberbodenschicht aufgebracht. Im Bereich der Wildkrautflächen wird minimal 1 m Unterboden aufgebracht, auf einen Oberbodenauftrag wird aus Gründen der gewünschten Nährstoffarmut verzichtet. |
| Oberflächengestaltung | |
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Anschließend wird die Fläche zu ca. 45 % mit landschaftsgerechten, heimischen Gehölzen bepflanzt, die restlichen Flächen werden als Wildkrautflächen angelegt. Eine Einzäunung - über die Toranlage am Deponieeingang hinausgehend - des Geländes ist nicht vorgesehen, da der Ringwall einen ausreichenden Schutz gegen Betreten darstellt. |
| Zustand nach Rekultivierung der Deponie | |
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Durch geplante Maßnahmen kann sich in einem Zeitraum von 7 - 10 Jahren die Vegetation wieder bis zu dem Zustand der entfernten Strukturen entwickeln. Dabei werden günstigere Standortbedingungen geschaffen als dies vorher der Fall war. |
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