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Im Dreieck zwischen Eschweiler, Jülich und Düren befindet sich der Braunkohlentagebau Inden II. Zur Fortführung des Tagebaus ist es notwendig, die Inde zwischen Inden-Lamersdorf und Jülich-Kirchberg über eine Länge von ca. 11 km zu verlegen. |
| Bestand | |
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In einem ersten Schritt wird der Untersuchungsraum durch Erhebungen vor Ort, die Auswertung von Kartenmaterial sowie die Analyse von behördlichen Planungen erfasst. Im Rahmen der Untersuchung werden umfangreiche Erhebungen der Pflanzen- und Tierwelt im Bereich der vorhandenen Indeaue durchgeführt. Diese dienen als fachliche Grundlage für die weiteren Planungen. |
| Arten- und Biotopschutz | |
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In einem weiteren Schritt werden die Natur- und Landschaftspotentiale für die Funktionsbereiche Wohnen, Erholung, Biotop- und Artenschutz, Wasser-, Boden- und Klimahaushalt sowie nachhaltige Nutzungen bewertet und dargestellt. Hierbei werden die durch die Gewässerverlegung selbst hervorgerufenen Wirkungen berücksichtigt. |
| Aggregation | |
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Durch eine Überlagerung der Flächenfunktionen werden die Konfliktpotentiale aufgezeigt und wird erkennbar, inwieweit konfliktarme Korridore vorhanden sind und welche Beeinträchtigungen durch die Verlegung der Inde ausgelöst werden. Innerhalb dieser Korridore werden - unter Beachtung der spezifischen Anforderungen einer Gewässerverlegung - die zu untersuchenden Trassen festgelegt. |
Für die Gewässerplanung selbst werden Vorgaben gemacht, um die Entwicklung zu einer ökologischen stabilen Gewässeraue zu ermöglichen.
Aus der Umweltverträglichkeitsprüfung geht hervor, dass für beide Anschlussbereiche jeweils eine Trasse gefunden wurde, in der die Beeinträchtigungen der Umwelt als mittel eingestuft werden können. Gleichzeitig konnte die Beanspruchung einiger hochwertiger Schutzgüter (z.B. Bodendenkmäler, Naturschutzgebiete, Gehölzflächen, Böden regionaler Bedeutung) vermieden oder minimiert werden. |
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